OPTIMIERUNGEN FÜR MEHR KOMFORT

OPTIMIERUNGEN FÜR MEHR KOMFORT

OBWOHL NUR WENIGE ARCHITEKTEN BEHAUPTEN WÜRDEN, DASS KOMFORT DAS VORRANGIGE ZIEL IHRER ARBEIT SEI, DREHT SICH IN DER ARCHITEKTUR LETZTENDLICH ALLES DARUM. VIELE MENSCHEN SIND SICH DARÜBER IM KLAREN, DASS EIN HAUS MEHR ALS NUR EIN SICHERES DACH ÜBER DEM KOPF IST, UND SIE BEGREIFEN DAS WESEN DER ARCHITEKTUR: EINEN KO MFORTABLEN SCHUTZ VOR DER AUSSENWELT ZU BIETEN. IM KERN BEDEUTET DIES NOCH IMMER, DIE AUSS ENWELT, ALSO WIND, WASSER, HITZE UND KÄLTE, FERNZUHALTEN. HEUTE IST DIESER GEDANKE MEHR DENN JE UNTRENNBAR MIT DEM WUNSCH NACH MEHR KOMFORT VERBUNDEN. 

Die Geschwindigkeit, in der sich die Architektur verändert, wird durch mehr als nur die stilistischen Entwicklungen deutlich, die einander in hohem Tempo folgen. Wenn man sich die Architektur der 1960er oder 1980er Jahre einmal ansieht, fallen einem unzählige Unterschiede zur aktuellen Bauweise auf. Der schnelle Wandel wird zudem bei den enormen Entwicklungen hinsichtlich des Maßes an Komfort in Gebäuden deutlich. Auch hier zeigt sich, dass der Anbruch eines neuen Jahrhunderts zu zahllosen Veränderungen geführt hat und gewaltige Innovationen sich innerhalb eines einzigen Jahrzehnts vollziehen. Wie lange ist es her, dass die Norm lautete, Einfachverglasung zu verwenden? Es brauchte eine Ölkrise und einen Preisanstieg bei den fossilen Kraftstoffen Anfang der 1970er Jahre, bevor sich die Doppelverglasung endlich durchsetzen konnte. Die immer größer werdende Popularität der Dreifachverglasung ist ein noch aktuelleres Phänomen.

“ES BRAUCHTE EINE ÖLKRISE UND EINEN PREISANSTIEG BEI DEN FOSSILEN KRAFTSTOFFEN ANFANG DER 1970ER JAHRE, BEVOR SICH DIE DOPPELVERGLASUNG ENDLICH DURCHSETZEN KONNTE”

LEISTUNG

Die steigenden Strompreise und das zunehmende Bewusstsein für Nachhaltigkeit hat dazu geführt, dass der energetischen Leistung eines Gebäudes mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird. Die eingeführten Normen für die Gesamtenergieeffizienz, die durch Bestimmungen häufiger noch strenger werden, sind indirekt zu einer wesentlichen Triebfeder für die Zunahme beim Komfort in Gebäuden geworden. Michel van Put, Produktmanager bei Reynaers Aluminium, ist ebenfalls der Meinung, dass sich Komfort oft aus technologischen Neuheiten, die auf einen effizienten Energieverbrauch abzielen, herauskristallisiert. „Bei der thermischen Isolierung haben wir eine Grenze für die U-Werte bei Passivhäusern erreicht, die deutlich unter 1,0 W/ m²k liegt. Der hohe Isolationswert unserer Systeme ist tatsächlich ein besonders wesentlicher Aspekt, aber man darf dabei auch die Lüftung, den Sonnenschutz und die luftdichten Gebäudeabschlüsse nicht vernachlässigen. Die Kombination dieser Aspekte ermöglicht es, ein komfortables Klima auch unmittelbar hinter einer großen Glasfassade zu schaffen, ganz gleich, ob es draußen gefriert oder die Sonne Überstunden macht.“

ZUGANG

Es ist auch weiterhin möglich, Verbesserungen hinsichtlich der Luft- und der Wasserdichte von Fenstern, Schiebefenstern und Türen zu erzielen. Komfort wird einerseits mit einem Gefühl des Wohlbefindens assoziiert und andererseits mit Annehmlichkeiten. Diese beiden Aspekte werden in den Innovationen von Reynaers-Systemen mit erstklassigen Schwellenanschlüssen kombiniert, sodass die Produkte den höchsten Anforderungen für Luft, Wind- und Wasserdichte entsprechen. Van Put erklärt: „Ganz besonders Schulen, Krankenhäuser und öffentliche Gebäude müssen die Vorgaben für eine einfache Zugänglichkeit erfüllen. Reynaers entwickelt Schwellenanschlüsse für unterschiedliche Systeme, die den geltenden europäischen Normen entsprechen und eine maximale Höhe von 18 Millimeter aufweisen. Bei bestimmten Systemen werden wir sogar der noch strengeren englischen Norm gerecht, die eine maximale Höhe von 15 Millimeter vorschreibt. Diese beinahe schwellenlosen Lösungen bieten uns die Möglichkeit, den Wünschen nach einer problemlosen Zugänglichkeit unter fast allen Umständen gerecht zu werden. Dies zahlt sich besonders bei Renovierungsprojekten aus, bei denen es nicht immer möglich ist, die Unterkonstruktion des Fußbodens anzupassen.

In unserer dicht bevölkerten und hektischen Welt ist Stille zum Luxus geworden

STILLE

Sämtliche Innovationen und Verbesserungen in den Bereichen Wärmedämmung, Luft- und Wasserdichtheit tragen ebenfalls zur verbesserten Schallisolierung bei. In unserer dicht bevölkerten und hektischen Welt ist Stille ein oftmals unterschätzter Luxus. Durch eine Verminderung der störenden Umweltgeräusche wird der Wohnkomfort erheblich verbessert. Reynaers-Systeme sorgen nämlich gerade wegen ihrer hohen Luftdichte bereits für einen ausgezeichneten Schallschutz, und die akustischen Leistungen lassen sich durch Details wie zusätzliche Versiegelungen und verborgene Scharniere noch weiter verbessern. Je weniger Lärm von außen hereindringt, desto mehr ins Gewicht fallen die Geräusche im Gebäudeinneren. In Bezug auf die eigenen Fassadensysteme untersucht und entwickelt Reynaers Lösungen zur Verminderung der Kontaktgeräusche, die zwischen Decken oder angrenzenden Räumen über die Fassade übertragen werden können.

Transparenz und ein maximaler Tageslichteinfall

Die Lamellen gewährleisten eine gute Regelung des Innenklimas sowie einen ausgezeich-neten optischen Komfort

LUXUS

Die Gesamtenergieeffizienz ist ein ausschlaggebender Aspekt bei komfortablen Lösungen. Es wird jedoch auch ein zunehmendes Bedürfnis nach Komfort beobachtet, das in keinem Zusammenhang zur Energieeffizienz steht. Trotz steigender Energiekosten genießen die wohlhabenderen Länder der Welt einen beträchtlich größeren Wohlstand. Dieser gesteigerte Wohlstand bedeutet, dass immer mehr Menschen in der Lage sind, sich Komfort leisten zu können, der früher einmal völlig unerschwinglich war. Was einst ein Luxus für die oberen Zehntausend war, ist mittlerweile für viele bezahlbar geworden und wird morgen der Standard für alle sein, wie dies beispielsweise auch bei der Größe von Fensteröffnungen der Fall war - und in diesem Zusammenhang für die Helligkeit und Transparenz von Innenräumen - oder bei der Zentralheizung. Das Gleiche gilt für die Tatsache, dass sich in den meisten Teilen der westlichen Welt die Anzahl Quadratmeter pro Person in der Zeit von 1900 bis 2000 vervierfacht hat, was wiederum zu einem starken Druck in Bezug auf den Energieverbrauch geführt hat. Die Bodenfläche wird unter anderem bei Wintergärten und geschlossenen Balkonen vergrößert. Dies lässt sich bei vielen Wohnbau- Projekten beobachten. Diese Räume werden nicht nur im Sommer als Innen-/Außenbereich genutzt, sondern in zunehmendem Maße ebenfalls zu anderen Jahreszeiten. Im Allgemeinen verfügen sie nicht über komplette Heiz- und Kühlsysteme (und sind auch nicht in selbem Maße wie der Rest der Wohnung isoliert), aber mit der verfügbaren Reynaers-Technologie ist es möglich, die Wind- und Wasserdichte auf eine Weise zu verbessern, dass diese Räume fast während des ganzen Jahres genutzt werden können. Zum Schluss bleibt noch der Aspekt der„Bedienerfreundlichkeit”. Die Bedienung sämtlicher Systeme entspricht den strengsten Normen; das bedeutet, dass nur wenig Kraft zur Bedienung erforderlich ist, und so von allen Anwendern – von Jung bis Alt - problemlos bedient werden können. Und für diejenigen, die am liebsten überhaupt keine Muskelkraft aufwenden wollen, sind die Schiebetüren der Systeme CP 155 und CP 50 außerdem motorisiert erhältlich, sodass es möglich ist, diese Türen ganz einfach per Knopfdruck zu bedienen.